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Autor/-in:

Piubel Lynn

Eine Stimme aus der Generation Z

9 Kolumnen aus dem digitalen Zeitalter

Betreuer/-in:
Thomas Müller
Schule:

Kantonsschule Uster

Deutsch
Während des Schreibens habe ich gelernt, meine eigenen Gedanken und Gefühle als Teil der Generation Z bewusster wahrzunehmen. Gleichzeitig habe ich erkannt, wie wichtig es ist, ihnen eine Stimme zu geben, die gehört wird.
Abstract

Diese Maturitätsarbeit geht der Frage nach, wie sich die Generation Z durch Kolumnen aus einer persönlichen Innenperspektive darstellen lässt und welche Erkenntnisse sich daraus über ihre Lebensrealität gewinnen lassen. Als Teil dieser Generation war es mein Ziel, nicht nur über sie zu schreiben, sondern ihre Gedanken, Herausforderungen und Gefühle selbst auszudrücken und greifbar zu machen. Methodisch verbindet die Arbeit theoretische Grundlagen der Textsorte und der Generation mit einer kreativen Umsetzung: Neben der ausführlichen Auseinandersetzung mit der Kolumnentheorie und der Generationentheorie nach Karl Mannheim entstanden neun eigene Kolumnen, die auf persönlichen Erfahrungen, Beobachtungen und Reflexionen basieren. Diese greifen konkrete Alltagssituationen bezüglich mentaler Gesundheit, Zukunftsunsicherheit, digitalen Medien und weitere Herausforderungen auf und zeigen exemplarisch, wie sich gesellschaftliche Entwicklungen im persönlichen Erleben widerspiegeln. Die Arbeit zeigt, dass Kolumnen eine besonders geeignete Form sind, um persönliche Erlebnisse mit gesellschaftlichen Themen zu verknüpfen. Durch Stilmittel wie Humor, Ironie, Provokation und konkrete Alltagsbeispiele können komplexe und generationsspezifische Themen verständlich und nahbar vermittelt werden. Insgesamt wurde mir im Prozess bewusst, wie wichtig es ist, die eigene Perspektive ernst zu nehmen und auszusprechen, da diese im Alltag oft untergeht. Die Arbeit versteht sich deshalb nicht nur als Analyse, sondern auch als Versuch, meiner Generation eine authentische Stimme zu geben.