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Abstracts

Intelligence artificielle et traduction littéraire: capacités techniques, limites créatives et enjeux éthiques

Juliette Bailly Alexandre

Le développement rapide des outils d'intelligence artificielle interroge l'avenir du métier de traducteur littéraire : ces technologies peuvent-elles se substituer au travail créatif humain ? Cette étude examine les performances de l'intelligence artificielle face aux exigences de la traduction littéraire par une étude empirique. Trois romans allemands présentant des défis stylistiques variés (Die Verwandlung de Kafka, Aus dem Leben eines Fauns de Schmidt et Unterm Rad de Hesse) ont été soumis à la traduction par DeepL Pro et Claude Sonnet 4. Ces traductions ont ensuite été comparées à des traductions humaines selon un protocole combinant mesures lexicométriques, similarité algorithmique et examen qualitatif des choix traductifs. L'enquête montre que malgré une cohérence apparente, les productions automatiques échouent à restituer la richesse expressive des originaux, privilégiant un vocabulaire standard, uniformisant les structures phrastiques et multipliant les contresens devant l'inventivité linguistique. Au-delà des questions de performance, ce travail souligne les problèmes juridiques posés par l'exploitation non consentie d'œuvres protégées et la précarisation des traducteurs. L'analyse confirme que le transfert littéraire requiert une intelligence humaine, mobilisant expérience culturelle et sensibilité esthétique inaccessibles aux systèmes prédictifs actuels.

Das Territorialverhalten des eurasischen Blässhuhns (Fulica atra) im Verlauf der Brutzeit

Baumgartner Aliena

Diese Arbeit untersucht das Territorialverhalten brütender Blässhühner in Abhängigkeit des Brutstadiums. Ziel war es, die Veränderungen der Territorialverteidigungsintensität zwischen den verschiedenen Brutstadien quantitativ darzustellen. Dazu wurden acht Brutpaare an zwei Weihern an insgesamt 23 Beobachtungstagen durch Videoaufnahmen untersucht. Bei jedem Brutstadium wurden für inter- und intraspezifische Konflikte Anzahl, Dauer und Intensität ermittelt. In beiden Konfliktarten nahmen Anzahl und Dauer von der Nistphase bis in die frühe Jungenaufzucht ab und danach wieder zu. Die Intensität hingegen war in der frühen Jungenaufzucht am höchsten und zu Beginn und Ende der Brutsaison niedriger. Es konnte ein signifikanter Einfluss des Brutstadiums auf die Gesamtzeit in territorialen Konflikten nachgewiesen werden. Die Resultate deuten auf einen Dear Enemy-Effekt sowie möglicherweise Territory prospecting hin. Wegen des zeitlich schwankenden Werts der Jungtiere für die Eltern wurde bei interspezifischen Konflikten ein Intensitätsanstieg in der frühen Jungenaufzucht erwartet. Die Resultate zu Anzahl und Dauer widersprechen dieser Erwartung, was durch den grossen Anteil an Konflikten mit Teichhühnern erklärt werden könnte. Möglicherweise besteht zwischen Bläss- und Teichhuhn interspezifische Konkurrenz, was zu ähnlichen Resultaten wie in intraspezifischen Konflikten führt.

Hedinger Bächen auf den Grund geschaut

Blaser Severin

Adulte Feuersalamander leben in schattigen Laubwäldern. Im Frühjahr setzen die Weibchen ihre im Körper entwickelten Larven in kleine Bäche ab (Larviparie). Dort konzentrieren sich die Larven, was Bestandsaufnahmen erleichtert. Bekannt ist, dass Larven bei starker Strömung bachabwärts geschwemmt werden und ihre Verbreitung auf naturnahe Bäche beschränkt ist. Welche weiteren Faktoren ihre Anzahl beeinflussen, ist unerforscht und ergab folgende zwei Fragestellungen: 

(1) Fragestellung: Wie gross ist das Vorkommen von Feuersalamanderlarven im Hirslenbach, Feldenmasbach und Wissenbach von Hedingen? 

(2) Fragestellung: Welche chemischen, physikalischen und biologischen Parameter eines Fliessgewässers beeinflussen die Anzahl Feuersalamanderlarven in den drei Bächen? 

In allen Bächen wurden drei Larvenzählungen im Abstand von 18 Tagen durchgeführt. Zusätzlich wurden einmalig Fliessgeschwindigkeit, elektrische Leitfähigkeit, chemische Parameter sowie die Bioindikation erhoben.

Die Ergebnisse zeigen ein insgesamt hohes Larvenvorkommen sowie eine Verschiebung bachabwärts. Ein Zusammenhang mit chemischen oder physikalischen Parametern konnte nicht festgestellt werden. Der Wissenbach mit seinem laubreichen Untergrund wies mehr wirbellose Kleintiere und mehr Larven pro Strecke auf. Dies deutet auf einen Zusammenhang mit dem Nahrungsangebot hin. Für genauere Aussagen sind weitere Daten notwendig.

Die Zähldaten wurden der Datenbank von KARCH zur Verfügung gestellt. Sie leisten damit einen Beitrag zu Forschung und Schutz, damit wir uns auch künftig an Feuersalamandern erfreuen können.

Analyse antibakterieller Wirkmechanismen verschiedener Honigsorten

De Vito Sofia

Aufgrund der Zunahme von antibiotikaresistenten Bakterienarten werden natürliche Stoffe zur Behandlung von Infektionen immer wichtiger. Manuka Honig wird aufgrund seiner natürlichen antibakteriellen Wirkung, ausgehend vom Molekül Methylglyoxal (MGO), bereits als Arzneimittel verwendet. Bislang wurde die antiseptische Wirkung Schweizer Honige nur wenig erforscht, weshalb nicht bekannt ist, ob inländische Produkte mit Manuka Honig vergleichbare Eigenschaften aufweisen. Ziel dieser Arbeit ist es, die Ursachen der antibakteriellen Wirkung von lokalen Honigsorten zu identifizieren sowie experimentell zu prüfen, ob in einem Schweizer Honig die MGO-Wirkung und die in den meisten Honigen vorkommende peroxide Aktivität kombiniert werden können. Zur Ermittlung der antibakteriellen Wirkung der getesteten Honigsorten wurden Agardiffusionstests durchgeführt. Zusätzlich wurde versucht, die MGO-Produktion in Schweizer Honigen künstlich anzuregen und die MGO-Konzentration massenspektrometrisch zu messen. Zwei von vier Schweizer Honigen erwiesen sich als effizient gegen das Testbakterium. Während die antibakterielle Wirkung eines Honigs (Hard Honig) auf die Anwesenheit von Wasserstoffperoxid zurückzuführen ist, war eine Identifikation des Wirkstoffes im zweiten Honig (Rapshonig) nicht möglich. Innerhalb einer Zeitspanne von sechs Wochen konnte in Raps- sowie Hard Honig die Herstellung von MGO künstlich angeregt werden. Grundsätzlich ist ein Synergismus verschiedener Wirkmechanismen in einem lokalen Honig realisierbar und könnte aus ökonomischer bzw. ökologischer Sicht sinnvoll sein.

Projekt IKARUS: Konstruktion einer selbstlandenden Feststoffrakete

Diem Zino

Ziel des Projekt IKARUS ist die Entwicklung einer selbstlandenden Feststoffrakete mithilfe einer Schubvektorsteuerung (TVC). Dabei werden vier Landemotoren, die sich während der Landung in Echtzeit im Anstellwinkel anpassen und sich somit auch gegenüberstellen können, verwendet. Dieses bisher nur theoretisch diskutierte Konzept sollte eine Quasi-Schubdrosselung ermöglichen, wie sie bei Feststoffraketen sonst nicht möglich ist.

Um ein derart komplexes Manöver durchzuführen, bedarf es einer möglichst realistischen Simulation. Diese wurde ebenfalls selbst entwickelt und basiert auf einem 6-DOF-Modell und Quaternionen für die Lageregelung. Sie ermöglicht eine umfangreiche Testung an Land und ist ein kritischer Schritt für die Realisierung der physischen Rakete. 

Diese wurde von Grund auf selbst in 3D-CAD Softwares designt und die meisten Komponenten durch 3D-Druck gefertigt. Dabei handelte es sich um einen iterativen Prozess, der mit neuen Erfahrungen in Programmieren, der 3D-Fertigung bis hin zum Löten einher ging. 

Die gesamte Rakete wird schliesslich durch einen Regelalgorithmus mit Kalman-Filter autonom gesteuert und versucht, sich in Höhe und Orientierung zu stabilisieren und sanft am Boden aufzusetzen. Nach der Entwicklung der eigenen Motoren wurden zunächst diese und anschliessend auch die Rakete getestet. Obwohl eine sanfte Landung bisher noch aussteht, bewies sich das Konzept als vielversprechend und wird auf jeden Fall noch weiterentwickelt.

Die Handpräferenz bei Kappengibbons

Dörig Selina

Diese Arbeit untersucht die Handpräferenz von vier Kappengibbons (Hylobates pileatus) im Zoo Zürich. Ziel der Untersuchung war es, festzustellen, ob die Individuen eine konsistente individuelle Handpräferenz zeigen und falls ja, ob sich diese je nach Verhalten unterscheiden und ob die vier Individuen eine gemeinsame Tendenz aufweisen. Für die Datenerhebung wurde ein Verhaltenskatalog mit folgenden acht Verhaltenselementen erstellt: «nach etwas greifen», «greifen durch xy», «Autogrooming», «halten von xy», «etwas fressen», «an xy halten», «Allogrooming» (soziale Körperpflege) und «etwas abreissen». Die Kategorie «an xy halten» wurde in zwei Unterkategorien unterteilt: «an xy halten ohne Nebenaktion» und «an xy halten (mit und ohne Nebenaktion)». Alle Verhaltenselemente wurden zur Kategorie «Gesamt» zusammengefasst. Eine zusätzliche Gruppe mit dem Namen «Aktiv» wurde gebildet, um gezielte Handnutzungen zusammenzufassen. Die statistische Auswertung mittels Binomialtest ( = 0,05) zeigte, dass drei Individuen (Willow, Laju, Lawa) überwiegend die rechte Hand nutzten, während das älteste Individuum der Gruppe (Khmer) eine linke Präferenz aufwies. Besonders in der Kategorie «Aktiv» waren die Tendenzen am deutlichsten ausgeprägt. Die

Ergebnisse verdeutlichen, dass Handpräferenzen bei Kappengibbons individuell, verhaltensabhängig und statistisch nachweisbar sind. Gleichzeitig weisen die Resultate auf methodische Einflussfaktoren und Bedarf weiterer Forschung hin, etwa zur räumlichen Struktur der Umgebung.

Die Darstellung kindlicher Trauer in der zeitgenössischen deutschen Literarur

Früh Livia

Schon bei der Themenwahl für meine Maturitätsarbeit war mir klar, dass ich mich mit einem Thema beschäftigen wollte, welches mir nicht nur persönlich am Herzen liegt, sondern auch literarisch und menschlich relevant ist. So stellte ich mir die Frage, wie das kindliche Erleben von Trauer in der Literatur dargestellt wird. Dieser Frage ging ich mit einer Textanalyse des Romans "Vom Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells auf den Grund. 

Im Zentrum stand die Frage wie kindliche Trauer im Roman dargestellt wird, und ob diese mit psychologischen Erkenntnissen übereinstimmt. Als Grundlage dienten mir dabei das Fünf-Phasen-Modell von Kübler-Ross und das Traueraufgabenmodell von Worden. 

Nach einer Vorstellung der Modelle analysierte ich die Trauerprozesse der drei Geschwister Jules, Marty und Liz, die nach dem Tod ihrer Eltern unterschiedlich mit ihrer Trauer umgehen – sie reagieren beispielsweise mit Rückzug, Kontrolle oder Rebellion. Um die Analyse umfangreicher zu gestalten, habe ich den Text auch auf sprachliche und literarische Mittel untersucht, die der Überlieferung der Trauer dienen. 

Der inhaltliche Vergleich mit den Modellen zeigte viele Parallelen und machte auch klar, dass Literatur Trauer besonders greifbar darstellen kann. Durch die gesamte Analyse wurde mir bewusst, dass solche Werke helfen können, ein besseres Verständnis für kindliche Trauer zu entwickeln.

Rechtlicher Schutz vor Gewalt am Beispiel Stalking – Bisher und in Zukunft

Goetz Selina

Untersucht wird die Frage, welche konkreten Verbesserungen durch den neuen Gesetzestext (Art. 181b StGB, «Nachstellung») zu erwarten sind und welche Herausforderungen in der zukünftigen Rechtspraxis bestehen bleiben.

Die Literatur- und Gesetzesanalyse sowie der Rechtsvergleich mit Deutschland werden durch leitfadengestützte Experteninterviews mit ausgewiesenen Fachpersonen (Polizei, Staatsanwaltschaft, Justiz, Anwaltschaft) und einer Betroffenen ergänzt. Diese empirischen Befunde werden systematisch mit den theoretischen Erkenntnissen der Rechtsanalyse konfrontiert.

Es wird deutlich, dass der bisherige «Flickenteppich» aus Einzelnormen besonders bei niederschwelligen Formen des Stalkings versagt, da die hohen Intensitätshürden der Nötigung oft nicht erreicht werden. Der neue Art. 181b StGB bietet zwar die Chance auf eine tiefere Strafbarkeitsschwelle und ein früheres Eingreifen der Behörden, birgt jedoch durch unbestimmte Rechtsbegriffe wie «beharrlich» oder «erheblich» Interpretationsrisiken.

Abschliessend wird festgehalten, dass eine weitere gesetzliche Konkretisierung erst nach Etablierung einer gefestigten Gerichtspraxis geprüft werden sollte. Stattdessen empfiehlt die Autorin zunächst operative Optimierungen wie z.B. Einführung einer spezifischen Anlaufstelle, Standardisierung polizeilicher Abläufe sowie eine verstärkte gesellschaftliche Sensibilisierung.

Kunst unter Kontrolle

Hohl Sara

In meiner Maturitätsarbeit habe ich mich mit der Schaffung von Musik unter der Zensur einer autoritären Herrschaft auseinandergesetzt. In beinahe keinem Regime war die Zensur von Musik, Literatur und jeglichen anderen Medien so erdrückend wie zur Zeit Stalins. Doch trotz der strengen Diktatur und der allgegenwärtigen Gefahr, als Musikschaffende*r einen Fehltritt zu begehen, entstanden während der Zeit der stalinistischen Herrschaft in der Sowjetunion musikalische Meisterwerke, welche die Musikgeschichte prägen. Obwohl Komponist*innen wie Dmitri Schostakowitsch und Aram Chatschaturjan bis heute von grosser Bedeutung sind, ist ihr Werdegang in einer Zeit der absoluten Zensur eher unbekannt. Da sich Musikgeschichte im  Unterricht meist auf die Analyse von Werken und deren Komponisten bezieht, gerät der historische Kontext oft in Vergessenheit. Mit meinem Unterrichtskonzept Musik unter Kontrolle für Schüler*innen im Gymnasium möchte ich Lehrpersonen einen Exkurs in die sowjetische Musikgeschichte ermöglichen. Mein Ziel ist es, Schüler*innen an-hand historischer Hintergründe, Biografien und Hörbeispielen die komplexe und vielfältige Geschichte der Musik während der Sowjetunion näherzubringen. Die Musik soll nicht nur gehört, sondern in den Kontext der herausfordernden Umstände dieser Zeit gebracht werden können. 

Weiteres PDF (historischer Kontext Dossier)

Weiteres PDF (individuelle Werkstatt Dossier)

Weiteres PDF (Komponisten Dossier)

 

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Programmierung einer Simulation des n-Körperproblems und Analyse mit dem Dreikörperproblem und den Planetenorbits

Külling Michaela

Das Ziel meiner Maturitätsarbeit war, eine Simulation für das n-Körperproblem in Python zu programmieren, welche die Bewegung der Körper richtig berechnet. Zusätzlich sollte die Simulation die Grundsätze der Energie- und Impulserhaltung berücksichtigen. Die Berechnungen für die resultierenden Kräfte auf die beteiligten Körper wurden mit dem Newtonschen Gravitationsgesetz vorgenommen. Die Bewegung der Körper wurde mit dem numerischen Integrationsalgorithmus Leapfrog berechnet.

Die Simulation wurde zum einen anhand eines von Joseph-Louis Lagrange entdeckten Spezialfalls des Dreikörperproblems, zum anderen mit den Planetenorbits in unserem Sonnensystem analysiert.

Die Positionen und Geschwindigkeiten der Körper im Spezialfall des Dreikörperproblems konnten analytisch berechnet werden. Für die Planetenbewegung im Sonnensystem wurden die Positionen und Geschwindigkeiten den Ephemeriden des Jet Propulsion Laboratory der NASA entnommen.

Bei beiden simulierten Situationen blieben die Energie und der lineare Impuls im System erhalten. Die Bewegung erfolgte, wie erwartet, regelmässig und die Endpositionen stimmten relativ gut mit den erwarteten überein. Bei den Planetenorbits im Sonnensystem stellten sich bei den inneren Planeten grössere Abweichungen ein, weil für die Simulation die Zeitberechnung des Kalenders, nach welchem sich die Ephemeriden richten, nicht berücksichtigt wurde.

Finding modulation sites of the Volume regulating anion channel through a synthetic ligand, a potential supplementary drug for the chemotherapeutics cisplatin and carboplatin

Petrov Arthur

The Volume Regulating Anion Channel (VRAC) is a ubiquitous transmembrane channel involved in regulatory volume decrease to counter osmotic swelling. It is regulated by a protein binding the intracellular LRRD. Interestingly, it has been discovered that the VRAC has been involved in the uptake of anticancer chemotherapeutics cisplatin and carboplatin. An activating synthetic ligand binding the regulating LRRD was developed in 2021. This work set out to find the amino acids on the synthetic ligand building salt bridges with the LRRD. As salt bridges are very strong interactions, altering the amino acids at these sites could alter binding strength. Thus, we call them modulation sites. To use the synthetic ligand to increase the specificity of chemotherapeutics like cisplatin and carboplatin modulation of binding strength is necessary. From the crystal structure of the synthetic ligand binding the LRRD, residues were identified, which possibly engaged in a salt bridge. To test whether they could be used for binding strength modulation, double mutants were engineered, where two of those residues were replaced by an alanine each, to see if binding would be disrupted when these salt bridges would be abolished. Size-exclusion chromatography and SDS-Page confirmed disruption of binding and these amino acids as modulation sites.

Eine Stimme aus der Generation Z

Piubel Lynn

Diese Maturitätsarbeit geht der Frage nach, wie sich die Generation Z durch Kolumnen aus einer persönlichen Innenperspektive darstellen lässt und welche Erkenntnisse sich daraus über ihre Lebensrealität gewinnen lassen. Als Teil dieser Generation war es mein Ziel, nicht nur über sie zu schreiben, sondern ihre Gedanken, Herausforderungen und Gefühle selbst auszudrücken und greifbar zu machen. Methodisch verbindet die Arbeit theoretische Grundlagen der Textsorte und der Generation mit einer kreativen Umsetzung: Neben der ausführlichen Auseinandersetzung mit der Kolumnentheorie und der Generationentheorie nach Karl Mannheim entstanden neun eigene Kolumnen, die auf persönlichen Erfahrungen, Beobachtungen und Reflexionen basieren. Diese greifen konkrete Alltagssituationen bezüglich mentaler Gesundheit, Zukunftsunsicherheit, digitalen Medien und weitere Herausforderungen auf und zeigen exemplarisch, wie sich gesellschaftliche Entwicklungen im persönlichen Erleben widerspiegeln. Die Arbeit zeigt, dass Kolumnen eine besonders geeignete Form sind, um persönliche Erlebnisse mit gesellschaftlichen Themen zu verknüpfen. Durch Stilmittel wie Humor, Ironie, Provokation und konkrete Alltagsbeispiele können komplexe und generationsspezifische Themen verständlich und nahbar vermittelt werden. Insgesamt wurde mir im Prozess bewusst, wie wichtig es ist, die eigene Perspektive ernst zu nehmen und auszusprechen, da diese im Alltag oft untergeht. Die Arbeit versteht sich deshalb nicht nur als Analyse, sondern auch als Versuch, meiner Generation eine authentische Stimme zu geben.

Plier le monde autour de nous

Pliska Ian

Comment faut-il disposer des plis dans une feuille de papier pour recréer la nature qui nous entoure ? Autrement dit : comment peut-on plier le monde autour de nous ? Dans une certaine mesure, c’est cela qu’une ancienne forme d’art japonaise arrive à atteindre. Cette forme d’art appelée « origami » est l’art du pliage de papier. 

L’origami, à l’origine très simple et rudimentaire, a ouvert la voie à des recherches fascinantes sur des principes de pliage : la pliabilité à plat et le processus de la figure de bâton vers le canevas de plis sont seulement deux exemples de concepts mathématiques qui se cachent dans une simple feuille de papier.

Le défi de ce travail de maturité est la réalisation d’une nouvelle abeille en papier avec un haut degré de réalisme. Celle-ci doit respecter les règles fondamentales de l’origami : n’utiliser qu’une seule feuille de papier, et n’intégrer aucune découpe. À cette fin, quatre conceptions d’abeille de complexité grandissante ont été créées, chacune s’appuyant sur la précédente. Un exemple : l’implémentation de structures appelées level shifters dans la troisième conception mène à une augmentation considérable du nombre de plis, permettant un élargissement de la tête, de l’abdomen et du thorax du modèle de l’insecte.

Une simple feuille de papier est bien plus que ce qu’on lui attribue, car derrière elle se cache un monde rempli de possibilités et de créativité. La porte vers ce monde peut être ouverte juste en pliant cette feuille.

Die Vielfalt hinter der Oberfläche

Regli Louis

Wir Menschen brauchen Austausch. Um uns zu sozialisieren, verwenden wir oft den Small Talk. Doch was bringt der Small Talk? Kann man ihn lernen? Wie sieht der Small Talk im digitalen Zeitalter aus?  Wie sieht der Small Talk durch die Brille von Kommunikationstheorien aus? Was, wenn man den Small Talk nicht leiden kann? Meine Projektidee bestand darin, fünf Essays zu schreiben, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Ich wollte den Small Talk aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und die Essays dabei mit verschiedenen Herangehensweisen, sowohl was den Schreibstil als auch die zugrunde liegenden Wissensgrundlagen betrifft, schreiben. Small Talk steht für mehr als nur den Anfang jedes Gesprächs, denn er bringt eine erstaunliche Vielfalt an Facetten mit sich. Die Essays zeigen, dass es sich beim Small Talk um eine  erlernbare, aber auch künstlich wirkende Technik handelt. Auch beobachten die Essays den Wandel des Small Talk im digitalen Zeitalter. Hinter der Oberfläche der alltäglichen Gespräche steckt eine unerwartet komplexe Kommunikation, die sich erst durch Theorien wie jene von Schulz von Thun, Jakobson und Grice vollständig erschliessen lässt. Zugleich wird deutlich, wie unterschiedlich Menschen den Small Talk erleben. Von der hilfreichen sozialen Brücke bis zur Verbitterung über das Banale. Selbst in schweren Momenten, wie auf einer Beerdigung, findet der Small Talk seinen Platz. Etwa als Schutz vor der Stille, die einen dazu verleitet, in sich zu blicken. So entfaltet sich die überraschende Vielseitigkeit einer Kommunikationsform, die auf den ersten Blick so schlicht wirkt. 

Menstruationsbeschwerden und Endometriose bei Jugendlichen

Reh Léa

Endometriose ist eine chronische Erkrankung, die etwa jede zehnte menstruierende Person betrifft. Es handelt sich dabei um gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe ausserhalb der Gebärmutterhöhle, welches zu starken Schmerzen und erheblichen Einschränkungen im Alltag führen kann. Trotz ihrer Häufigkeit ist Endometriose insbesondere im Jugendalter noch wenig erforscht, und die durchschnittliche Zeitspanne zwischen Symptombeginn und Diagnose ist lang.

Diese Arbeit gibt basierend auf aktueller Literatur einen Überblick über wesentliche Aspekte der Endometriose mit einem Fokus auf Jugendlichen. Aufgrund der begrenzten Datenlage zu Menstruationsbeschwerden in dieser Altersgruppe wurde eine Umfrage im Kanton Zürich durchgeführt. Insgesamt wurden 807 Antworten erhoben, darunter 270 von Schülerinnen der Hohen Promenade. Der vollständige Datensatz wird im Verlauf des Jahres statistisch ausgewertet und gemeinsam mit dem Gynäkologen Prof. Dr. Patrick Imesch publiziert.

Die bisherigen Auswertungen zeigen, dass viele Jugendliche durch ihre Menstruation stark eingeschränkt sind und Symptome haben, die auf Endometriose hinweisen könnten. Gleichzeitig wurden nur wenige ärztliche Abklärungen deswegen durchgeführt. Die Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung frühzeitiger Aufklärung und Sensibilisierung hinsichtlich starker Menstruationsbeschwerden und Endometriose, weswegen weiterführend mehrere Aufklärungsprojekte gestartet wurden.

Das temperamentvolle Klavier

Saputelli Enea

Diese Maturitätsarbeit ist ein kreatives Produkt, das charakteristische musikalische Elemente verschiedener europäischer Regionen in eigene Klavierkompositionen umsetzt. Ziel der Arbeit war es, typische stilistische Merkmale ausgewählter Musikkulturen zu analysieren und daraus ein Werk aus sechs klassisch geprägten Klavierstücken zu schreiben.

Als zugrundeliegende Herangehensweise diente vor allem das intensive Hören regionaler Musik, aber auch die Analyse musiktheoretischer Aspekte wie Harmonik oder Rhythmik sowie zum Schluss der praktische Kompositionsprozess am Klavier. Die entstandenen Stücke wurden mit einem Notationsprogramm festgehalten und anschliessend auf einem Bösendorfer Imperial Konzertflügel in einer Kirche aufgenommen.

Das Resultat der Arbeit ist das Klavierwerk «Das temperamentvolle Klavier», bestehend aus sechs Kompositionen, die jeweils eine europäische Region musikalisch charakterisieren: Skandinavien, Österreich, Frankreich, Italien, der Balkan und Andalusien. Als Produkt resultieren ein gedrucktes Notenheft und digitale beziehungsweise auf eine CD gebrannte Aufnahmen.

Die Arbeit zeigt die kulturelle und stilistische Vielfalt europäischer Musiktraditionen, die als Inspirationsquelle für neue Kompositionen dienen können. Gleichzeitig ermöglichte der gesamte Prozess eine vertiefte Auseinandersetzung mit Musiktheorie, Komposition und Interpretation.

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Nachhaltiger Tourismus in den Schweizer Alpen

Schmid Aline

Diese Maturarbeit untersucht die Rolle der technischen Beschneiung im Kontext des nachhaltigen Wintertourismus in der Schweiz. Ziel ist die Analyse, inwiefern künstliche Beschneiung zur Sicherung der touristischen Nachfrage beiträgt, ob sie sich als langfristig tragfähig bewertet und ob sie mit den Zielen des nachhaltigen Tourismus vereinbar ist. Methodisch stützt sich die Arbeit auf eine umfassende Literaturrecherche sowie auf die Entwicklung eines eigenen systemdynamischen Modells, das verschiedene Variablen rund um die technische Beschneiung miteinander in Beziehung stellt. Im ersten theoretischen Teil werden zunächst die Grundlagen des nachhaltigen Tourismus und der Systemdynamik erläutert. Der empirische Teil beschreibt den Aufbau des Modells und die systemdynamischen Zusammenhänge. Anschliessend wird die Funktionalität des Modells durch die Vorstellung moderner und potenziell nachhaltigeren Technologien der Beschneiung getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass technische Beschneiung kurzfristig zur Stabilisierung der touristischen Nachfrage beiträgt und wirtschaftlich von grosser Bedeutung ist. Das Modell prognostiziert aber, dass diese Adaptionsmassnahme langfristig mit erheblichen ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Belastungen verbunden ist. Neue Technologien verändern einzelne Rückkopplungen, lösen jedoch die grundlegenden Problematiken noch nicht. Insgesamt zeigt die Analyse, dass technische Beschneiung keine langfristige Strategie darstellt und in ihrer herkömmlichen Form nicht mit den Zielen des nachhaltigen Tourismus vereinbar ist.

Müssen unrechtmässig entwendete Kulturgüter an die ursprünglichen Eigentümer restituiert und zurückgegeben werden?

Sütterlin Javier Francisco

Die Arbeit untersucht die Restitution von Kulturgütern als rechtlichen, moralisch-ethischen, politischen und gesellschaftlichen Diskurs. Im Zentrum steht die Frage, ob die Benin-Bronzen im Museum Rietberg, die Parthenon-Objekte («Elgin Marbles») im British Museum sowie die Gemälde des Klosters Sijena im Museu Nacional d’Art de Catalunya, die unter ungeklärten Umständen entwendet wurden, restituiert und zurückgegeben werden müssen. Zudem werden die drei Fälle in rechtlicher, moralisch-ethischer und politischer Hinsicht verglichen.

Grundlage sind Fachliteratur, ein Interview mit dem Museum Rietberg sowie die Befragung der Zürcher Kantonalparteien. Die Fälle werden anhand eines einheitlichen Schemas vergleichend analysiert.

Im Fall Sijena muss eine Rückgabe rechtlich wie moralisch-ethisch erfolgen und wird durchgesetzt. Bei den Benin-Bronzen und den Parthenon-Objekten bestehen keine rechtlichen Restitutionsansprüche, obwohl moralisch-ethisch und politisch eine Restitution befürwortet wird. Eine Restitution ist dort nur freiwillig möglich; die Benin-Bronzen wurden am 20. März 2026 restituiert, bei den Parthenon-Objekten wurde eine Restitution mehrfach abgelehnt. Der Vergleich verdeutlicht, dass Restitutionsforderungen systematisch und fallspezifisch geprüft werden müssen. Abschliessend stellt sich die Frage nach neuen rechtlichen Regelungen für internationale Restitutionsdebatten.

Stillbrennen

Tonini Nuria

Im Rahmen meiner Maturitätsarbeit habe ich im Fach Deutsch ein Buch über die innere Einsamkeit der Generation Z geschrieben. 

Ziel meiner Arbeit war in erster Linie, diese innere Einsamkeit spürbar zu machen, indem ich alltägliche Emotionen, die oft verborgen, bzw. unausgesprochen bleiben, teilte. Diese Emotionen bildeten meine insgesamt 18 Texte, darunter beispielsweise Gossip, Erwachsenwerden, Vermissen, etc. So konnte ich bei der Gen Z einerseits ein Gefühl der Zugehörigkeit kreieren, während weitere Generationen Verständnis zu meinen Texten aufbringen sollten. Weiter war es mir wichtig, meiner Leserschaft keine fortlaufende Handlung, sondern ein Gefühl zu hinterlassen, welches viel Platz für Reflexionen lassen sollte. Eine Zielsetzung war ausserdem, durch eine distanzierte Erzählweise das Gefühl der Ohnmacht zu erzeugen, ständig mit einer Person vernetzt zu sein, ohne sie je ganz zu erreichen. 

Im entstandenen Werk Stillbrennen steht die Protagonistin stellvertretend für die Generation Z. Sie durchlebt Augenblicke, die in allen Kapiteln jeweils in eine Alltagssituation und ein abschliessendes Gedicht gegliedert sind, um Diversität und emotionale Wirkung zu verstärken. 

Als Grundlage für meine Texte dienten neben eigenen Beobachtungen der heutigen Jugend eine anonyme Umfrage und viele Gespräche mit Bekannten. 

Im Endeffekt bin ich sehr dankbar, durch diese literarische Umsetzung einen Zugang zu einer innerlich einsamen Generation geschaffen zu haben, der zu teilen ermutigen sollte, was wir noch still in uns tragen – und uns so vielleicht weniger einsam macht.

Menschen nahekommen

van Kleef Marie

Durch das tiefe Eintauchen in die Arbeit und die vielschichtige Auseinandersetzung mit der Darstellung meiner eigenen Wahrnehmung, ist eine Serie von drei Öl-Portraits entstanden. Diese Serie spiegelt sowohl meinen Arbeitsprozess als auch die Ziele wider, die ich während der Entstehung verfolgt habe. Mein Anliegen war es, drei natürliche Momente, drei unterschiedliche Formen von Präsenz, in einem zusammenhängenden Werk zu vereinen. Dabei spielte die Auseinandersetzung mit meinem jeweiligen Gegenüber eine zentrale Rolle. Es war mir wichtig, diese Beziehung und Spannung in den Gemälden sichtbar zu machen.

Während des gesamten Prozesses begleitete mich die Leitfrage: «Worin liegt die Herausforderung beim Porträtieren von Menschen, am Beispiel meiner Geschwister?» Rückblickend hat sich diese Frage im Verlauf meiner Arbeit zunehmend differenziert. Sie führte zu weiteren Fragestellungen und machte mir bewusst, dass Malerei kein linearer Prozess ist. Ein Gemälde befindet sich im ständigen Wandel, und auch deine Wahrnehmung davon kann sich immer wieder ändern. Deshalb gibt es nicht die eine Herausforderung, welche ich benennen kann, sondern viele neue Fragen und Unsicherheiten, die sich im Arbeitsprozess ergeben.

Besonders bewusst wurde mir, und dies habe ich teilweise unterschätzt, das Treffen von Entscheidungen. Warum mache ich dies so oder so? Weshalb wähle ich diese Farbe? Warum gefällt mir das Gemälde? Warum gefällt es mir nicht?  Ich habe daraus die Erkenntnis gezogen, dass das Malen von Portraits nicht nur eine technische Ausführung ist, sondern ein ständiges Fragen, Hinterfragen, Begründen und Entscheiden. Für mich war es genauso eine Auseinandersetzung mit meinem Inneren, wie mit meinen Geschwistern als Gegenüber.

Eine der anspruchsvollsten Entscheidungen war die Frage, wann ein Bild abgeschlossen und fertig ist. Ich kam zum Schluss, dass der Moment des Aufhörens nicht bedeutet, dass ein Bild «fertig» im klassischen Sinne ist, sondern dass ein Zustand erreicht wird, in dem Spannung, Präsenz und Wahrnehmung im Gleichgewicht stehen. Diese Entscheidung forderte Vertrauen in meinen eigenen Blick, in den Prozess und in das Gemälde selbst.

Psilocybin-assistierte kognitive Verhaltenstherapie zur Tabakentwöhnung

Zumsteg Minna

Der Tabakkonsum stellt das grösste vermeidbare Gesundheitsrisiko in den westlichen Industrienationen dar. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit jährlich mehr als 7 Millionen Menschen an den direkten oder indirekten Folgen des Tabakkonsums. Massnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums sind daher dringend erforderlich. Während herkömmliche, medizinisch begleitete Methoden zur Tabakentwöhnung langfristige Abstinenzraten von lediglich 15–30 % erzielen, zeigen Pilotstudien auf, dass mittels Psilocybin-assistierter kognitiver Verhaltenstherapie (PA-KVT) Raten von bis zu 60 % erreicht werden können. In einer randomisierten kontrollierten Studie an der Johns Hopkins University wird aktuell untersucht, ob sich die positiven Resultate der Pilotstudien auch in grösserem Rahmen bestätigen lassen.
Der Wirkmechanismus der PA-KVT ist noch nicht vollständig verstanden. Vermutet wird eine
komplexe Wechselwirkung von psychologischen und neurobiologischen Komponenten, wobei der Psilocybin-induzierten mystischen Erfahrung, welche unter hochdosierter Psilocybin-Applikation von der Mehrheit der Patientinnen erlebt wird, eine zentrale therapeutische Bedeutung zugemessen wird.
In dieser Arbeit wird der Wirkmechanismus der PA-KVT anhand eines neuen Modells erklärt, welches die Theorie der kognitiven Dissonanz nach Leon Festinger mit der Analogie einer exergonischen chemischen Reaktion verbindet. Das Modell stützt sich auf zwei Kernhypothesen: Erstens wirken die Psilocybin-induzierte mystische Erfahrung und die KVT-vermittelte Reduktion der kognitiven Dissonanz synergetisch. Zweitens fungiert die Psilocybin-induzierte mystische Erfahrung im Rahmen der KVT-vermittelten Dissonanzreduktion im Sinne eines biopsychologischen Katalysators, der die
hierfür benötigte Aktivierungsenergie senkt und somit bei der Tabakentwöhnung als «motivationaler Kipppunkt» wirkt.
Das in dieser Arbeit präsentierte heuristische Modell dient primär der Veranschaulichung der möglichen Wirkmechanismen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es könnte jedoch dank seiner Einfachheit Impulse für weitere Forschungsarbeiten und die Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze liefern.