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Autor/-in:

Németh Anna

Wenn ich Ministerpräsidentin von Ungarn wäre…

Ein Reformprogramm

Betreuer/-in:
Marianne Rosatzin
Schule:

Kantonsschule Zürcher Unterland

Geschichte
Sich in die Rolle der mächtigsten Person im Staat zu versetzen, hat mir gezeigt, wie persönlich Politik ist: Entscheidungen betreffen Identität, Herkunft und mein Verhältnis zur Heimat und wie wichtig es ist, dafür Verantwortung zu übernehmen.
Abstract

Die politische Entwicklung Ungarns steht exemplarisch für die Herausforderungen moderner Demokratien. Jede Bürgerin und jeder Bürger trägt Verantwortung im Sinne politischer Partizipation. Diese Haltung wird in der vorliegenden Arbeit in Form eines Gedankenexperiments weitergeführt, indem die Perspektive der Ministerpräsidentin eingenommen wird. Die Arbeit wurde vor den Parlamentswahlen 2026 verfasst und ist in diesem zeitlichen Kontext zu verstehen.

Ziel der Arbeit ist es, die aktuellen innenpolitischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme Ungarns zu identifizieren, deren Ursachen zu analysieren und darauf aufbauend konkrete Reformvorschläge zu entwickeln. Methodisch stützt sich die Arbeit auf wissenschaftliche Literatur, statistische Daten sowie Berichte von Medien und internationalen Organisationen.

Die Ergebnisse zeigen, dass eingeschränkte Rechtsstaatlichkeit, gesellschaftliche Polarisierung und wirtschaftliche Ungleichgewichte eng mit politischen Entscheidungen und einem zunehmend illiberalen Demokratieverständnis verknüpft sind.

Nachhaltige Verbesserungen können nur durch tiefgreifende institutionelle Reformen erreicht werden. Die zukünftige demokratische Entwicklung Ungarns hängt wesentlich davon ab, ob es gelingt, bestehende Machtstrukturen zu überwinden und das gesellschaftliche Vertrauen wiederherzustellen.